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  • Ungleichheit boomt / Protest, auf den Hund gekommen

    Von Ralf Wurzbacher Quelle: jw / Von Peter Grottian Quelle: taz

    Die Einkünfte von Konzernchefs sind um vieles höher, als der Normalbürger zu denken wagt. Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander

    Was denkt der Normalsterbliche, wie Topmanager so bezahlt werden? »Zuviel« oder »mehr als genug« – soviel dürfte sicher sein. Zwei Forscher in den USA wollten es genauer wissen und sind der Sache in einer Studie auf den Grund gegangen. Sie werteten Daten des globalen sozialwissenschaftlichen Umfrageprogramms ISSP (International Social Survey Programme) vom Dezember 2012 mit über 55000 Einzelbefragungen in 40 Staaten aus und stießen auf nichts als Blauäugigkeit. Ihr Befund: Zwischen dem, was sich die Menschen unter Spitzengehältern vorstellen, und den tatsächlich erzielten Einkünften liegen Welten.

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    Debatte Repräsentative Demokratie

    Protest, auf den Hund gekommen

    Es gibt viel Kritik an der repräsentativen Demokratie. Kreative Alternativen machen sich aber nicht bemerkbar und das Protestpotenzial ist gering.

    Die repräsentative Demokratie ist verstockt und erodiert in vielen Bereichen. Die Wahlbeteiligung geht seit Jahren zurück. Die Reputation von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Banken und Leitmedien sinkt rapide. Das wirkliche Engagement in den Parteien nimmt dramatisch ab – lieber werden Pfründe verwaltet als gestaltet. Die Menschen begreifen ohnmächtig, dass Märkte wichtiger sind als sie. Aber nichts folgt daraus. Kein Aufruhr, kein Protest.

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    1 Kommentar »

    1. Martin Rara schreibt:

      ein paar österreichische zahlen zu dem “Ungleichheit boomt” Artikel: http://ooe.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/verteilungsgerechtigkeit/vermoegen/Reichtum_in_Oesterreich.html

      8. Dez. 2014 | #

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